Hauptsache STEM

Die vier heiligen Säulen des Erfolgs heißen in der Bay-Area „STEM“: Sience/ Wissenschaft, Technik, Engineering, Mathe. Darin müssen Kinder unbedingt gefördert werden. Jedes pädagogische Angebot wird daran gemessen.

In Tonis Frühjahrsferien verbrachten wir einen Tag mit Freunden im Bay Area Discovery Museum: Ein großer Indoor- und Outdoorspielplatz, malerisch gelegen am Fuße der Golden Gate Bridge. Eigentlich schweineteuer wie alles hier. Aber am 1. Mittwoch im Monat kostenlos. Also nix wie hin.

Hier gibt es alles, was ein Kinderherz begehrt.

Matscheküche (mit Schürzen) und Sandkiste mit sauberem „Zaubersand“. Lernziel: Mengen abmessen, vergleichen, Formen kennenlernen = STEM.

Redet mit euren Kindern!

Malatelier (mit wasserlöslichen Farben und Schürzen). Kunst fördert die Kreativität, fördert STEM. Glück gehabt, liebe Kunst! (Musikalische Angebote gab es übrigens keine…)

Zum Glück dienst Kunst der STEM-Karriere, indem sie kritisches Denken und Kreativität fördert. Beides unerlesslich, um spätere Probleme am Arbeitsplatz bei Google/ Apple/ Facebook/ Startup XY zu lösen.

Kugelbahnen und Motorradsimulationen für angehende Maschinenbauerinnen. Kaplasteine und Lego für die jungen Ingenieurinnen. STEM pur!

Tanzen: Fördert die Zusammenarbeit von Kindern. Aha. Ich dachte schon, es ginge um Spaß 🙂

Der perfekte Ort, um so zu tun, als ob die Kinder sich einsauen dürften – aber am Ende kommen alle blitzblank sauber nach Hause. Der perfekte Ort, um so zu tun, als fördere man seine Kinder viel mehr, als wenn man den Nachmittag einfach auf dem nächsten Spielplatz verbracht hätte. Weil hier bei jeder Aktivität der pädagogische Sinn erläutert wird.

Schön war’s dennoch!

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