Ein kleines Wunder: Unsere Wohnung gibt es wirklich!

Pastorin Kerstin holte mich und unsere 7 Koffer à exakt 22,8kg am Flughafen ab. Philipp und die Kinder fuhren Zug. Unser Ziel: Eine Adresse, an der unsere Wohnungsschlüssel in der offenen Garage in einem Schrank versteckt liegen sollten.

Die Vorgeschichte: Über eine Facebook-Gruppe bekam ich die Email-Adresse von Lothar. Auch er Physiker samt Frau und Tochter, deren 2 Jahre in Berkeley zu Ende gingen. Wir schrieben hin und her, die beiden Physiker Philipp und Lothar skypten – fertig war der Deal. Wir würden ihre Nachmieter werden, wann immer sie auszogen und ihre Möbel ablösen. Der Vermieter war einverstanden, meldete sich aber wochenlang nicht. Irgendwann mussten wir das tun, wovor immer gewarnt wird: Ohne irgendeine Unterschrift oder Sicherheit Kaution und 1. Miete für eine Wohnung überweisen, die wir noch nie gesehen hatten.

Und nun saß ich im Auto Richtung Berkeley und bekam mit jedem Kilometer schweißigere Hände. Wahrscheinlich bewahrte mich nur die völlige Übermüdung vor Panikattacken. Und dann war alles ganz einfach: Der Schlüssel lag, wo er liegen sollte. Die Wohnung war groß und schön. Die Terrasse entpuppte sich als Garten. Und ein riesiges Puppenhaus stand im Wohnzimmer und wartete auf neue Spielkameraden. Ein amerikanischer Traum im Ikea-Look!

Erste „Oh wie schön ist Panama“ – Erfahrung (das Plüschsofa, ihr wisst schon):
die begehbaren Kleiderschränke. Ein Schrank voller Kleiderbügel, wie gemacht für Tonis und meine Kleider. Sowas brauch ich später auch in Deutschland (falls das hier meine zukünftige Gemeinde liest, bitte das Pfarrhaus entsprechend anpassen).

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